RaiffEISEN Triathlon Hamm (Sieg) 2026

12.07.2026 RaiffEISEN Triathlon Hamm (Sieg)

Raiffeisen Triathlon Hamm: Rennrad, 311 Watt Normalized Power und ein Podest zum Greifen nah

Werte Fangemeinde,

gestern ging es wieder zum Raiffeisen Triathlon nach Hamm. Dieser Wettkampf ist etwas Besonderes, denn hier sind Zeitfahrräder tabu. Gefahren wird ausschließlich mit dem Rennrad. Der Grund ist schnell erklärt: Die Radstrecke kennt eigentlich nur zwei Zustände – bergauf oder bergab. Es gibt gefühlt keinen einzigen Meter, auf dem man einfach nur rollen könnte. Wer hier schnell sein will, braucht Beine und kein Aero-Material.

Also machte ich mich früh morgens auf den Weg, um rechtzeitig mein Rad in der Wechselzone einzuchecken. Diese schloss etwas früher, da vorher noch die Ligawettkämpfe stattfanden. Das Wetter versprach einen perfekten Triathlontag: strahlender Sonnenschein, allerdings auch ordentlich Hitze. Nachdem Rad und Laufsachen ihren Platz gefunden hatten, schaute ich mir noch entspannt die Ligarennen an. Irgendwann wurde aus Zuschauen dann aber Ernst. Wenig überraschend gab es aufgrund der Temperaturen wieder Neoverbot. Das Wasser im Waldschwimmbad war ohnehin so warm, dass man im Neopren vermutlich eher gegart als geschwommen wäre.

Der Startschuss fiel und ich hielt mich zunächst bewusst etwas aus dem Getümmel heraus. Direkt nach rund 100 Metern wartete nämlich schon eine enge 180-Grad-Wendeboje. Dort wird aus einem lockeren Schwimmfeld innerhalb weniger Sekunden eine ziemlich unkoordinierte Menschenansammlung. Vor der Boje hatte ich allerdings etwas zu viel Druck gemacht. Nach der Wende meldete sich sofort die Lunge mit der freundlichen Erinnerung, dass Sauerstoff durchaus hilfreich sein kann. Also Tempo raus, Atmung beruhigen und bloß keine Panik bekommen. Nach ein paar ruhigen Zügen hatte ich meinen Rhythmus wieder gefunden und konnte die restlichen 500 Meter sauber zu Ende schwimmen. Als 22. kam ich aus dem Wasser. Ab in die Wechselzone, Helm auf, Rad schnappen und raus auf die Straße.

Jetzt begann der Teil des Tages, auf den ich mich gefreut hatte.

Die Strecke schickte uns sofort in den ersten Anstieg. Also ordentlich Druck aufs Pedal und direkt die ersten Athleten einsammeln. Der Radkurs bestand aus vier Runden à fünf Kilometer. Pro Runde warteten drei knackige Anstiege und drei schnelle Abfahrten. Erholung gab es eigentlich nur für wenige Sekunden, bevor schon der nächste Hügel wartete. Ein permanenter Wechsel zwischen maximalem Druck und kurzer Entlastung. Nach der ersten Runde warf ich einen Blick auf den Tacho. 320 Watt Durchschnitt.

Ähm... das dürfte deutlich zu viel sein. Also versuchte ich, das Ganze etwas kontrollierter anzugehen. Zumindest theoretisch. Denn sobald die Straße wieder nach oben zeigte, war jeder gute Vorsatz vergessen. Bergauf wurde einfach weiter Vollgas gefahren. Ich schaute nach unten und für einen Moment traf mich ein Lächeln. Mein Kopf fuhr Achterbahn und alles um mich wurde still, keine Menschen mehr. Lichtstrahlen blenden durch die Baumkronen, und ich fahre der Sonne entgegen. Nach der ersten Runde hängte sich plötzlich ein anderer Athlet an mein Hinterrad. Die nächsten beiden Runden blieb er dort. Zwischendurch rollte er einmal neben mich, grinste und meinte nur:

„Alter, fährst du krass.“

Ich grinste zurück und trat einfach weiter. Im Ziel stellte sich heraus, dass genau dieser Fahrer später die zweitschnellste Radzeit des Tages gefahren war. Mit knapp 70 km/h schoss ich die letzte Abfahrt hinunter und rollte zurück in die Wechselzone.

Schnellste Radzeit des Tages.

Und auf dem Radcomputer standen unglaubliche 311 Watt Normalized Power. Die entscheidende Frage lautete jetzt nur noch: Geht danach überhaupt noch Laufen?

Ich schlüpfte in die Laufschuhe und machte mich auf den Weg. Die Antwort kam sofort. Die Laufstrecke war genauso freundlich wie die Radstrecke. Hoch, runter, Feldwege, Schotter und dazu mittlerweile brennende Sonne. Die ersten anderthalb Kilometer gingen fast ausschließlich bergauf. Genau dort konnte ich den bis dahin Drittplatzierten überholen. Das motivierte natürlich gewaltig. Die Sonne knallte inzwischen erbarmungslos vom Himmel. An jeder Verpflegungsstelle nahm ich Wasser mit – zum Trinken, zum Kühlen oder einfach, weil gerade alles willkommen war. Kurz vor Ende der ersten Runde kam dann plötzlich ein Athlet von hinten angeschossen. Nicht schnell.

Unfassbar schnell.

Er flog förmlich an mir vorbei. Ich dachte kurz darüber nach, mitzugehen. Der Gedanke hielt ungefähr eine halbe Sekunde. Das Tempo war völlig jenseits dessen, was meine Beine heute noch mitmachen wollten. Also ließ ich ihn ziehen und konzentrierte mich auf mein eigenes Rennen. Nach drei Kilometern begann die zweite Runde. Inzwischen mischten sich die Athleten auf die Strecke die ihre erste Runde begannen, wodurch es deutlich voller wurde. Ich versuchte weiterhin, mein Tempo zu halten. Doch an jedem Anstieg brannten inzwischen die Oberschenkel wie Feuer. An der höchsten Stelle angekommen wusste ich immerhin: Jetzt geht es nur noch bergab.

Das klang besser, als es tatsächlich war. Denn bergab bedeutete hier steiler Schotter und unruhiger Asphalt. Schnell laufen ja – aber bitte ohne unfreiwilligen Abflug und heilen Sprunggelenken. Dann kam endlich der Feldweg zurück Richtung Waldschwimmbad. Noch etwa 300 Meter. Jetzt gab es keine Reserven mehr aufzusparen. Ich mobilisierte alles, was noch irgendwo vorhanden war, und sprintete Richtung Ziel.

Am Ende lief ich als Vierter über die Ziellinie. Das Podium hatte ich nur knapp verpasst. Trotzdem überwog eindeutig die Freude. Es war ein richtig starker Wettkampf.

Am Ende standen:

  • 22. nach dem Schwimmen
  • Schnellste Radzeit des Tages
  • 311 Watt Normalized Power
  • Sieg in der AK45
  • Platz 4 Gesamt

Podest knapp verpasst – aber mit dieser Radleistung und diesem Rennen konnte ich mehr als zufrieden die Heimreise antreten.

Jetzt ist erst einmal Sommerpause.

#keep on running.

 

N3T Niederrhein-Triathlon 2026

28.06.2026 N3T Niederrhein-Triathlon

Kalkar Triathlon: Kontrolliertes Ertrinken, blaue Rakete und die 40er-Schallmauer

Werte Fangemeinde,

heute ging es an den Niederrhein nach Kalkar. Bei fantastischem Wetter traf ich auf dem Eventgelände ein, auf dem neben Sprint- und olympischer Distanz auch eine flotte Mitteldistanz ausgetragen wurde. Ich selbst war für den Sprint gemeldet — und zwar in der letzten Startgruppe. Das hatte den Vorteil, dass ich mir erst einmal ganz entspannt das bunte Treiben anschauen konnte. Also: Athleten beobachten, Material bestaunen, Nervosität anderer aufsaugen und so tun, als wäre man selbst völlig tiefenentspannt.

Irgendwann wurde es dann aber auch für mich ernst. Also Rad einchecken, Wechselzone vorbereiten und den strategisch wertvollen Schattenplatz direkt am Ausgang zum Bike-Part sichern. Wenn man schon leiden muss, dann wenigstens mit durchdachter Logistik.

Da es schon seit Tagen ordentlich heiß war, gab es natürlich wieder Neoverbot. Bedeutet: weniger Auftrieb, mehr Arbeit, etwas länger schwimmen. Also genau das, was man sich als mittelmäßig begeisterter Schwimmer vor einem Sprinttriathlon wünscht.

Ich machte mich fertig und ging zum Start. Das Wasser war wirklich sehr warm, fast schon Badewannenmodus. Ich schwamm ein paar Züge ein, sortierte Brille, Kappe und Gedanken — dann setzte plötzlich epische Musik ein. Kurz fühlte es sich an, als würden wir nicht zu einer Boje schwimmen, sondern gleich in die entscheidende Schlacht aus einem Hollywoodfilm ziehen.

Dann der Schuss.

Los ging es mit knapp 300 Teilnehmern Richtung Boje eins.

Ich hielt mich rechts außen, schön weg vom Getümmel. Auf Körperkontakt, Wasserschlucken und unfreiwillige Nahkampfeinlagen hatte ich heute nur begrenzt Lust. So konnte ich schnell einen für mich ordentlichen Rhythmus finden. An der ersten Boje wurde es kurz eng, ich wurde etwas schneller und merkte ziemlich zügig: Das ist zwar motiviert, aber wenn ich nicht absaufen will, sollte ich besser wieder rausnehmen.

Also kurz beruhigen, Rhythmus wiederfinden und weiter. An der zweiten Boje war wieder alles im grünen Bereich, und dann ging es Richtung Ausstieg. Nach dem kontrollierten Ertrinken kam ich nach 9:45 Minuten für die 500 Meter als 42. aus dem Wasser.

Kurz geschüttelt, Wasser aus dem Gesicht, Orientierung wiederhergestellt — und ab auf die blaue Rakete.

Der Radkurs war sehr flach. Und flach bedeutet: keine Ausreden. Also direkt von Anfang an Druck aufs Gaspedal. Die ersten fünf Kilometer gingen mit einem 43er Schnitt weg. Läuft. Nach zehn Kilometern standen immer noch über 42 km/h auf der Uhr. Ich konnte einen Athleten nach dem anderen einsammeln, und es fühlte sich richtig gut an.

Heute könnte sie tatsächlich fallen: die magische 40er-Schallmauer auf dem Bike-Part.

Also weiter Vollgas.

Nach 15 Kilometern immer noch knapp 42 km/h im Schnitt. Die Beine fingen langsam an, sich zu beschweren, aber ganz ehrlich: Das muss das Boot abkönnen, Herr Kaleu. Heute wurde nicht diskutiert. Heute wurde gedrückt.

Am Ende hat mich die blaue Rakete mit unglaublichen 41,1 km/h über den Radkurs getragen. Das reichte tatsächlich knapp zur Bestzeit auf dem Rad. Schnellster Bike-Split des Tages. Geil.

Insgesamt lag ich nun in den Top 10.

Dann kam das Laufen.

Und meine Beine meldeten sich sofort mit einer ziemlich klaren Ansage: „Also von unserer Seite wäre jetzt Feierabend.“

War aber leider nicht vorgesehen. Es standen noch fünf Kilometer an. Also Laufschuhe an, Kopf aus und los.

Auf der Laufstrecke war es richtig voll. Die Athleten der verschiedenen Distanzen mischten sich, und dadurch wurde das Überholen teilweise zur kleinen Geschicklichkeitsprüfung. Links vorbei, rechts vorbei, Lücke suchen, Tempo halten. Da so viel los war, hatte ich überhaupt keine Ahnung, wer noch in meinem Rennen war und wer nicht. Also blieb nur eine Taktik: weiterballern.

Mit einem konstanten 4er Schnitt prügelte ich mich über die Strecke. Die Beine hatten keine Lust, der Kopf schon eher, und irgendwo zwischen beidem entstand so etwas wie Vorwärtsbewegung. Langsam wurde die Musik vom Eventgelände wieder lauter. Aus den Boxen kam laute Musik und ich dachte mir: „Da ist so ein Gefühl im Bauch…“ — und irgendwie passte das perfekt. Denn ich schaute auf die Uhr und dachte plötzlich: Das habe ich noch nicht gekannt, könnte das heute tatsächlich zum ersten Mal unter einer Stunde ausgehen?

Jetzt war es anders. Jetzt ging es nicht mehr nur darum, irgendwie ins Ziel zu kommen. Jetzt ging es darum, diese Chance nicht mehr herzugeben. Das Ziel konnte nicht mehr weit sein.

Also nochmal alles geben, was noch im Tank war. Oder zumindest das, was nach Schwimmen, Radfahren und Beindiskussion noch auffindbar war.

Am Ende kam ich mit der fünftbesten Laufzeit auch als Fünfter der Gesamtwertung ins Ziel. In der Altersklasse reichte es für Platz drei.

Unterm Strich:

  • 500 Meter Schwimmen in 9:45 Minuten
  • Schnellster Radsplit des Tages mit 41,1 km/h Schnitt 
  • Fünftbeste Laufzeit
  • Platz 5 gesamt
  • Platz 3 in der Altersklasse
  • Sub1 mit 1:00:07h haarscharf verpasst.

Kalkar war Super und ist immer eine Reise wert. Heißes Wetter, warmes Wasser, volle Strecke, schnelle Beine und eine blaue Rakete, die heute richtig gezündet hat.

Geil war’s.

 

#keep on running.

 

Bonn Triathlon 2026

07.06.2026 Bonn Triathlon

 

Bonn Triathlon: Rheinabwärts, wattstark durch die Berge und mit Boxenstopp aufs AK-Podium

Siebter Juni. Bonn Triathlon. Allein der Name klingt schon nach Tradition, Rhein, Sonnenbrille und leicht erhöhtem Puls. Nachdem ich im letzten Jahr, bei der ersten Ausgabe nach der Corona-Pause, leider keinen Startplatz bekommen hatte, durfte ich dieses Jahr endlich wieder dabei sein. Also ging es früh morgens los in die Beethovenstadt.

Vor Ort angekommen, hieß es erst einmal: Rad einchecken, Wechselplatz vorbereiten, Laufschuhe positionieren und versuchen, dabei so auszusehen, als hätte man alles komplett im Griff. Die Temperaturen waren mit 16 Grad noch etwas frisch, aber die Sonne war schon draußen und versprach: Das wird ein guter Tag. Vielleicht sogar ein sehr guter. Meine Beine hatten zu diesem Zeitpunkt jedenfalls noch keine Einwände.

Da der Schwimmstart ein paar Kilometer entfernt am Kameha Hotel lag, machte ich mich auf den Weg zum Shuttlebus. Dort angekommen blieb noch rund eine Stunde bis zum Start. Die Nervosität hielt sich angenehm in Grenzen. Ich unterhielt mich noch mit ein paar Freunden, die ebenfalls am Start waren, und konnte die besondere Atmosphäre am Rhein genießen. Noch war alles entspannt. Noch tat nichts weh. Noch war der Körper der Meinung, dass Triathlon eine gute Idee sei.

Als es langsam ernst wurde, zog ich mich um, gab meine Tasche mit den After-Race-Sachen ab und stellte mich in meinen Startblock. In Bonn startet man blockweise von einer Fähre direkt in den Rhein. Klingt spektakulär, ist spektakulär — und fühlt sich ein bisschen so an, als würde man sich freiwillig in eine Mischung aus Abenteuerurlaub und Waschmaschine begeben.

Auf dem Weg zur Rampe arbeitete ich mich langsam nach vorne und stand plötzlich in der ersten Reihe. Taktisch klug? Mutig? Übermotiviert? Wahrscheinlich von allem ein bisschen.

Dann kam der Countdown.

10 … 3, 2, 1 — Go!

Ab in den Rhein.

Am Anfang war es ziemlich voll. Arme, Beine, Wasser, Adrenalin — das übliche Startgemenge. Aber da es in Bonn keine Wendebojen gibt, konnte ich mich relativ schnell aus dem Gröbsten heraushalten und meinen Rhythmus finden. Beim Atmen nach hinten schien mir die Sonne direkt ins Gesicht. Aufgrund des niedrigen Wasserstandes schwammen wir fast in der Mitte des Rheins, was sich ungewohnt anfühlte, aber gut machbar war.

Etwa bei der Hälfte legte ich einen kurzen Zwischensprint ein, um mich aus einer nervigen Gruppe zu lösen. Manchmal muss man im Wasser eben kurz die Flucht nach vorne antreten. Danach konnte ich wieder frei schwimmen und meinen Rhytmus beibehalten.

Nach 33 Minuten kam ich aus dem Wasser. Platz 132 gesamt, 15. in der AK45. Für den Auftakt absolut in Ordnung. Jetzt nur schnell aus dem Neo, Kappe und Brille weg, ab zum Rad.

Also losgerannt.

Leider erst einmal am Rad vorbei.

Ich Depp.

Zehn Meter zurück, kurz innerlich die eigene Orientierungskompetenz hinterfragt, dann weiter im Programm: Schuhe an, Helm auf, Maschine geschnappt und raus aus der Wechselzone. Nach der Mount Line begann das Radfahren.

Und die ersten 20 Kilometer waren — sagen wir es freundlich — sportlich interessant. Es war unfassbar voll auf der Strecke. Offenbar war ich ein wenig „zu schnell“ unterwegs, denn ich fuhr bereits in die vorderen Startgruppen hinein. Teilweise wurde in Dreier- oder Viererreihen gefahren, sodass Überholen ungefähr so einfach war wie mit einem Rollator durch einen Weihnachtsmarkt zu sprinten.

Ich versuchte trotzdem, möglichst zügig voranzukommen, ohne dabei den Kopf zu verlieren. Nach 30 Minuten standen 270 Watt auf der Uhr. Hm. Es ging zwar viel bergauf, aber das war mit ziemlicher Sicherheit zu viel. Der Kopf meldete sich vorsichtig: „Vielleicht ein bisschen ruhiger?“ Die Beine antworteten wie immer: „Ach, läuft doch.“

Nach der ersten längeren Abfahrt sank die Durchschnittsleistung auf 250 Watt. Das klang vernünftiger. Also beschloss ich, diesen Wert möglichst zu halten. Es ging weiter auf und ab durch die Berge vor Bonn, und nach und nach konnte ich immer wieder Athleten einsammeln. Die Strecke war fordernd, aber sie lag mir. Druck aufs Pedal, sauber fahren, dranbleiben.

Nach 1:51 Stunden kam ich zurück in die Wechselzone. Aus Platz 132 nach dem Schwimmen war inzwischen Platz 46 gesamt geworden. In der AK45 lag ich auf Platz fünf. Das Rad hatte also wieder ordentlich geliefert.

Der Wechsel in die Laufschuhe ging schnell. Die ersten Meter fühlten sich allerdings an wie immer: eine Mischung aus Eiertanz, frisch betonierten Oberschenkeln und der leisen Frage, ob das wirklich meine Beine sind oder ob mir jemand unterwegs zwei fremde Exemplare montiert hat.

Apropos: Ich musste irgendwie auf die Toilette.

Kann man das einhalten? Erstmal loslaufen.

Der erste Kilometer ging in 4:00 Minuten weg. Das fühlte sich langsamer an. Gut so. Kontrolliert anlaufen war der Plan, schließlich standen drei Runden à fünf Kilometer auf dem Programm. An der ersten Verpflegungsstelle dachte ich mir: Wenn ein Dixi frei ist, gehe ich rein.

Und tatsächlich: eins war frei.

Die 30 Sekunden waren hervorragend investiert. Danach lief es im wahrsten Sinne des Wortes deutlich befreiter.

Das Tempo um vier Minuten pro Kilometer konnte ich mit plus/minus fünf Sekunden ziemlich gut halten. Immer wieder überholte ich Athleten. Allerdings weiß man in Bonn durch die verschiedenen Startgruppen nie so richtig, wo man tatsächlich liegt. Man sammelt Leute ein, aber ob das direkte Konkurrenz ist oder jemand aus einem anderen Startblock, bleibt ein kleines Ratespiel. Also blieb nur: weiterlaufen.

Auf der zweiten Runde wurde es deutlich voller auf der Strecke. Nach und nach kamen die Athleten dazu, die jetzt erst von der Radstrecke kamen. Trotzdem war die Dichte noch okay, und ich konnte mein Tempo selbst bestimmen. Außerdem fühlt es sich natürlich gut an, wenn man ständig überholt. Für den Kopf ist das wie kleine Energie-Gels ohne Verpackungsmüll.

Die Kilometerzeiten blieben stabil.

Auf der dritten Runde wurde es dann noch einmal voller. Und auch meine Beine meldeten sich langsam zu Wort. Ehrlich gesagt hatte ich mit dieser Beschwerde deutlich früher gerechnet, vor allem bei dem Tempo. Zusätzlich spürte ich einen leichten Druck im Oberkörper. Der Körper begann also, die Rechnung für die vergangenen Stunden zu präsentieren.

Bei der letzten Wende sagte ich mir: „Nur noch zehn Minuten, dann bist du im Ziel.“

Klingt kurz. Fühlt sich im Wettkampf aber an wie eine eigene Zeitzone.

Meine Beine hatten keine Lust mehr, meine Lunge meinte ebenfalls, es sei langsam genug, und irgendwo im Kopf begann die Verhandlung mit dem inneren Betriebsrat. Trotzdem wurden die letzten beiden Kilometer die schnellsten des Rennens. Kilometer 14 ging in 3:54 Minuten weg. Danach kam der lange Zielsprint.

Oder das, was sich nach Zielsprint anfühlte und von außen vermutlich eher aussah wie kontrolliertes Stolpern mit Kampfansage.

Ich war jedenfalls unfassbar froh, als ich irgendwie, irgendwo, irgendwann in den Zielkanal einbog. Lange hätte ich mich nicht mehr auf den Beinen halten können. Der letzte Kilometer ging tatsächlich in 3:40 Minuten weg. 15 Kilometer in genau einer Stunde. Nach 3:30:55 Stunden blieb die Uhr für mich stehen.

Ich war fix und fertig.

Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste: Auf den letzten zwei Kilometern war ich noch auf Platz drei meiner Altersklasse vorgelaufen. Da hatte sich das Leiden am Ende also nicht nur irgendwie gut angefühlt — es hatte sich auch richtig gelohnt.

Am Ende standen:

  • 3:30:55 Stunden Gesamtzeit
  • 64 Kilometer Rad mit 930 Höhenmetern und 265 Watt NP
  • 15 Kilometer Lauf in genau 1:00 Stunde
  • Platz 39 gesamt bei über 1.000 Startern
  • Platz 3 🥉 in der AK45

Alles in allem ein richtig guter Wettkampf. Ein starker Tag in Bonn, ein harter Ritt durch die Berge, ein sehr lohnender Boxenstopp und ein Finish, bei dem am Ende wirklich alles raus musste.

Bonn Triathlon — schön war’s. Anstrengend auch. Aber vor allem: richtig gut.

so far...
#keeponrunning

 

Löwentriathlon 2026

30.05.2026 Löwentriahtlon

 

Saisonauftakt in Freilingen: Ohne Neo, mit Druck auf dem Pedal und einem kleinen Drama auf der Laufstrecke

Ende Mai. Die Triathlon-Saison klopft an die Tür. Und wie in den vergangenen Jahren bedeutete das für mich: erster Wettkampf des Jahres im beschaulichen Freilingen im Westerwald. Also raus aus der schwülen Kölner Luft, früh morgens ins Auto und ab Richtung klarer Kopf, klare Luft und hoffentlich klare Beine.

Vor Ort lief zunächst alles angenehm entspannt. In Ruhe in die Wechselzone einchecken, den Platz für die beiden Wechsel herrichten, Schuhe ausrichten, Helm platzieren, Rad nochmal anschauen, als würde es gleich von allein losfahren. Die Temperaturen waren angenehm, die Luft herrlich klar. Kurz gesagt: perfekte Bedingungen, um sich selbst später komplett zu zerlegen.

Nachdem alles vorbereitet war, blieb noch Zeit, mir die Ligarennen anzuschauen, die vor dem Altersklassenrennen ausgetragen wurden. Immer eine gute Idee, um sich ein bisschen einzustimmen. Oder um sich einzureden: „Sieht doch alles ganz locker aus.“ Spoiler: Ist es nicht.

Dann rückte meine Startzeit näher. Also umziehen, Neo schnappen und ab zum Freibad. Dort dann die freundliche Durchsage des Tages: „Heute Neoverbot!“

Ach, wunderbar. Genau das, was man hören möchte, wenn man sich innerlich schon auf ein bisschen Auftrieb und Komfort eingestellt hat. Ohne Neo bedeutet: länger schwimmen, weniger gleiten, mehr arbeiten. Aber gut. Jammern hilft nicht. Schwimmkappe auf, Brille auf, an die Startlinie stellen und möglichst weit an den Rand. Dort, wo die Wahrscheinlichkeit am geringsten ist, direkt zu Beginn in die übliche triathletische Waschmaschine aus Armen, Beinen und Adrenalin zu geraten.

3, 2, 1 — Start.

Ich stürze mich in die Fluten und finde überraschend schnell meinen Rhythmus. Nicht überpacen, nicht hektisch werden, bloß keine Atemprobleme provozieren. Nach ein paar Minuten geht es schon zur ersten Wendeboje. Ich wähle eine etwas weitere Linie, um dem Körperkontakt mit anderen Sportlern aus dem Weg zu gehen. Man muss ja nicht alles mitnehmen, was der Triathlonsport so an Nahkampfelementen bereithält.

Auch die zweite Boje läuft gut, dann geht es Richtung Ausstieg. Wo ich liege? Keine Ahnung. Irgendwo vor mir tauchen ein paar Füße auf, und ich mache das, was man in solchen Situationen eben macht: dranhängen und hoffen, dass der Mensch vor einem weiß, wo es langgeht. Spart immerhin den einen oder anderen Blick nach vorne.

Nach gut zehn Minuten komme ich etwa auf Platz 20 bis 25 aus dem Wasser. Erste Disziplin geschafft. Beim Lauf in die Wechselzone höre ich meinen Namen, sammle direkt die ersten Plätze ein und kann insgesamt als 15. auf die Radstrecke wechseln.

Und dort beginnt dann der Teil des Tages, der mir besonders gut gefällt.

Von Anfang an gebe ich richtig Gas. Der Tacho zeigt 280 Watt. Mein Kopf sagt: „Das könnte ein bisschen viel sein.“ Meine Beine sagen: „Ach komm, stell dich nicht so an.“ Also weiter. Ich überhole einen Kontrahenten nach dem anderen, und es fühlt sich erstaunlich gut an. Auf der zweiten Runde kommen zusätzlich die Frauen mit auf die Strecke, wodurch es langsam voller wird. Auch hier kann ich zügig vorbeiziehen.

Nach der zweiten Runde steht die Durchschnittsleistung immer noch bei 280 Watt. Zu viel? Vielleicht. Aber wenn es sich gut anfühlt, kann es nicht schlecht sein und dann kann man diese Frage ja auch einfach auf später verschieben. Zum Beispiel auf die Laufstrecke. Dort wird sie sich dann ganz von allein beantworten.

Die dritte Runde läuft ähnlich. Auf dem letzten Anstieg gehe ich in den Wiegetritt, da brüllt jemand von der Seite: „Du bist eine Maschine!“

In dem Moment nimmt man so etwas natürlich gerne mit. Auch wenn die Maschine im Inneren bereits ein wenig verdächtig nach überhitztem Haushaltsgerät klingt. Ich schließe noch langsam auf einen weiteren starken Athleten auf und komme kurz hinter ihm in die Wechselzone. Später sollte sich herausstellen: beste Radzeit des Tages. 

Ein kurzer Blick in die Wechselzone: Nur zwei Räder stehen da. Und einer läuft vor mir raus. Ich springe in die Laufschuhe und los geht’s.

Oder besser gesagt: los taumelt’s.

Meine Beine fühlen sich an, als hätten sie beschlossen, ihre Kündigung einzureichen. Dazu macht sich eine leichte Übelkeit bemerkbar. Also alles ganz normal nach einer Radstrecke, auf der man vielleicht minimal übermotiviert war. Von außen höre ich meinen Namen und die Info: „Vierter Platz, vierter Platz!“

Vor mir läuft der Dritte. Ich versuche dranzubleiben, aber zunächst reicht es nicht. Nach einem Kilometer kommt eine kurze Gegenpassage. Mir kommt das Führungsfahrrad mit den Top-Duos entgegen. Der Zweite sieht allerdings nicht mehr ganz so dynamisch aus. Da beginnt es im Kopf zu rattern: Geht da vielleicht noch was?

Ich versuche meinen Rhythmus zu finden und stoppe nach zwei Kilometern die Abstände: 45 Sekunden auf Platz zwei, 25 Sekunden auf Platz drei. Noch nicht aussichtslos, aber auch nicht gerade ein Geschenk. Über den Campingplatz geht es Richtung Zielbereich, aber abbiegen darf ich natürlich noch nicht. Zweite Runde. Nochmal alles von vorne. Herrlich.

Wieder höre ich meinen Namen. Und tatsächlich: Es hilft. Es setzt in mir nochmal ungeahnt Reserven frei. Die Schritte werden etwas schneller, der Kopf etwas klarer, der Abstand etwas kleiner. Am Wendepunkt sehe ich: Der bisher Dritte hat den Zweiten offenbar überholt. Der neue Dritte liegt noch etwa 20 bis 30 Sekunden vor mir. Es sind noch zwei Kilometer bis ins Ziel.

Jetzt beginnt das langsame Einsaugen.

Meter für Meter komme ich näher. Noch ein Kilometer, und es sind nur noch etwa 20 Meter nach vorne. Der Körper sagt: „Lass es.“ Der Kopf sagt: „Jetzt oder nie.“ Also: Do or die.

Ich hole alles raus, was noch irgendwo versteckt ist, und kann 500 Meter vor dem Ziel aufschließen. Kurz überlege ich, wann ich vorbeigehe. Die Antwort ist schnell gefunden: jetzt.

Links raus, antreten, vorbei. Platz drei.

Noch 400 Meter. Ich drehe mich nicht mehr um. Kein Blick zurück, keine Verhandlung mit dem inneren Schweinehund. Über den Campingplatz wird alles rausgeholt, was noch im Tank ist. Vermutlich war es nicht mehr viel, aber es reichte. Ich biege auf die Zielgerade ein, höre meinen Namen und sehe kurz vor mir Platz zwei ins Ziel laufen. Wenige Sekunden später bin auch ich durch.

Podium. Wie geil.

Die Kraft weicht aus den Beinen, ich sinke ins Gras und bin vollkommen fertig. Aber genau so fertig, wie man es nach einem richtig guten Rennen sein möchte.

Erster Triathlon der Saison. Und was für einer:

  • Bester Bike Split
  • Sieger der AK45
  • Dritter der Gesamtwertung

Freilingen hat wieder geliefert. Ein super Wettkampf, eine tolle Atmosphäre und ein Saisonauftakt, der definitiv Lust auf mehr macht. Auch wenn meine Beine das in diesem Moment vermutlich anders gesehen haben.

so far...
#keeponrunning

 

Bonn Halbmarathon 2026

19.04.2026 Bonner Halbmarathon

 

Bonner Halbmarathon 2026: Erste Reihe, leere Brücke und eine Bestzeit aus dem Nichts

Bonner Halbmarathon 2026. Morgens früh ging es nach Bonn. So richtig wach war ich noch nicht, aber das ist bei einem Laufstart ja ohnehin meistens eher ein theoretisches Konzept. Also ankommen, umziehen, After-Race-Beutel abgeben und langsam Richtung Startbereich schlendern.

Die Temperaturen waren irgendwo zwischen „kurz geht schon“ und „lang wäre vielleicht doch klüger“. Also genau diese Wetterlage, bei der man fünf Minuten vor dem Start noch einmal sämtliche Kleidungsentscheidungen seines Lebens hinterfragt.

Die Vorbereitung? Sagen wir mal: ausbaufähig. Richtig fit fühlte ich mich nicht. Dazu wenig Schlaf in den Tagen davor. Große Erwartungen an das Rennen hatte ich also keine. Eigentlich wollte ich einfach laufen, schauen, was passiert, und hoffen, dass der Körper unterwegs nicht zu früh einen Antrag auf Arbeitsverweigerung stellt.

Ich ging langsam in meinen Startblock. In Bonn wird in Wellen gestartet, immer abschnittsweise. Und genau vor mir wurde plötzlich das Wellenband eingezogen.

Moment.

Das bedeutete: Ich stand in der ersten Reihe der zweiten Welle.

Ganz vorne.

Direkt an der Linie.

Keine Ausreden mehr.

Dann der Start.

Ich renne los, biege als Erster um die Kurve auf die Kennedybrücke — und plötzlich ist da niemand vor mir. Wirklich niemand. Nur Straße, Brücke, Sonne, Rhein und ich.

Ein ziemlich seltsames Gefühl, ein Rennen mit über 10.000 Startern „anzuführen“. Natürlich nur meine Welle, aber das Gehirn nimmt solche Details in diesem Moment nicht ganz so genau. Für ein paar Sekunden fühlt es sich an wie Olympia, nur ohne Nationaltrikot, ohne Kameramotorrad und mit deutlich weniger Ahnung, ob das Tempo eine gute Idee ist.

Aber geil war es.

Die ersten Kilometer liefen erstaunlich rund. Ich fand schnell meinen Rhythmus, die Beine machten mit, die Atmung passte. Nach fünf Kilometern stand eine 19:35 auf der Uhr.

Krass schnell.

Für einen Tag ohne Erwartungen war das schon ziemlich sportlich. Aber es fühlte sich nicht nach Überziehen an. Ich lief langsam in die erste Welle hinein, und dadurch wurde es auf der Strecke voller. Vor mir tauchten immer mehr  Läufer auf, die ich einsammeln konnte. Das motiviert natürlich. Wenn man schon nicht weiß, ob der Körper heute wirklich bereit ist, kann man ihm wenigstens vorgaukeln, dass es hervorragend läuft.

Es ging wieder unter der Kennedybrücke her und anschließend darüber. Am Anstieg machte ich Tempo. Bergauf Druck machen, oben kurz sortieren und bergab laufen lassen. Die Zuschauermassen am Rand schoben zusätzlich. Dieses Gefühl, wenn die Beine rollen, die Strecke lebt und man einfach mitten im Rennen ist — genau dafür macht man den ganzen Quatsch.

Die zweiten fünf Kilometer gingen in 19:46 weg.

Immer noch richtig schnell.

Langsam kam der Gedanke: Geht da heute vielleicht doch was? Die Beine fühlten sich weiterhin erstaunlich entspannt an. Fast verdächtig entspannt. Aber ich wollte nicht zu früh misstrauisch werden. Wenn der Körper ausnahmsweise kooperiert, sollte man ihn nicht durch zu viele Fragen nerven.

Dann ging es Richtung Rheinaue und weiter zum langen Anstieg am Posttower. Und dort wurde das Ganze langsam ehrlicher. Der Abschnitt zog sich. Es wurde anstrengender, der Puls meldete sich deutlicher, und der Kopf bekam zum ersten Mal die Information: „Nur zur Erinnerung, das hier ist kein lockerer Sonntagslauf.“

Die dritten fünf Kilometer liefen in 20:00 Minuten durch. Für das Profil absolut in Ordnung. Kein Einbruch, kein Drama, alles noch im grünen Bereich.

Jetzt ging es zurück Richtung Marktplatz. Erst einmal bergab. Und bergab kann man entweder vorsichtig verwalten oder einfach schauen, was noch geht.

Ich entschied mich für Variante zwei.

Die persönliche Bestzeit war plötzlich drin. Aus einem Rennen ohne Erwartungen wurde ein Rennen mit ziemlich klarer Mission. Also Gas geben, Tempo halten, nicht nachdenken. Die Beine begannen zu brennen, aber noch war genug im Tank. Oder zumindest redete ich mir das erfolgreich ein.

Die vierten fünf Kilometer gingen wieder in 19:35 weg.

Da war klar: Jetzt wird es ernst.

Es wurde voller auf der Strecke, es ging durch die Innenstadt Richtung Rathausplatz. Die Sonne strahlte, die Menschen standen dicht am Rand und peitschten einen nach vorne. Genau diese Zielphase, in der man gleichzeitig leidet, grinst, flucht und innerlich rechnet, ob es wirklich für die Bestzeit reicht.

Die letzten Meter zogen sich wie immer. Das Ziel war nah, aber der Körper fand, dass „nah“ ein sehr dehnbarer Begriff ist. Trotzdem: weiterdrücken, Arme mitnehmen, nicht nachlassen. Noch ein paar Kurven, noch ein paar Meter, noch einmal alles raus.

Dann der Zieleinlauf.

1:23:27.

Neue persönliche Bestzeit.

Damit hatte ich an diesem Morgen wirklich nicht gerechnet. Wenig Schlaf, keine optimale Vorbereitung, kein echtes Gefühl von Topform — und am Ende steht da eine neue PB.

Manchmal sind genau das die besten Rennen. Die, bei denen man ohne große Erwartungen startet, plötzlich alleine vorne auf der Kennedybrücke steht und der Tag entscheidet: Heute machen wir mal etwas Überraschendes.

Bonner Halbmarathon 2026 — unerwartet schnell, richtig hart und am Ende einfach nur geil.

so far...
#keeponrunning