Saisonauftakt 2017

03.04.2017 Saisonauftakt 2017

Am Sonntag war für mich Saisonauftakt beim Halbmarathon in Bonn.

Nach der nicht optimalen Vorbereitung war ich nicht so sicher, wie meine Form ist. Letztes Jahr hatte ich ja mit einer 1:28h meine persönliche Bestzeit gelaufen. Frei nach meinem Motto "All in or nothing" bin ich dann einfach mal auf SUB 1:30h angegangen. Die ersten 10km in 41:25m liefen ganz gut und ich war mit der gleichen Zeit wie 2016 unterwegs. Einzig die Passage über die Brücke hat meine km Zeit auf 4:20m bei km 8 gedrückt. Das Wetter war hervorragend. Blauer Himmel, Sonne und Temperaturen so um 20 Grad. Ich habe dann schön mein Tempo von 4:06 - 4:10 pro km weitergelaufen. Bei km 17 bin ich in einer Gruppe dann etwas zu schnell geworden und mit 4:00 dann meinen schnellsten Kilometer gelaufen. Das war dann auch ein Fehler, da ich dann ein Stechen in der Seite bekommen habe. Ich musste dann etwas rausnehmen und bin die nächsten Kilometer in 4:15 gelaufen. Im Ziel stand dann eine hohe 1:27h auf der Uhr. Hätte ich ja vorher nicht gedacht, dass meine Form bereits so gut ist. Jetzt steht erst einmal wieder Training auf dem Programm. Der nächste Wettkampf ist der Strongmanrun am Nürburgring am 20.05. Aber das ist ja mehr eine Fun-Veranstalltung.

So far, keep on running.

 

Wintertraining

10.03.2017 Wintertraining

Der Winter ist zwar schon bald vorrüber, aber ich schreibe einmal etwas zur Vorbereitung auf die Saison 2017.

Nach dem erfolgreichen Abschluss 2016 mit der Marathonbestzeit in Köln war erst einmal etwas Erholung angesagt. Als ich dann langsam wieder mit dem Training begonnen habe ist Ende November mein Sohn krank geworden und als Vater nimmt man dann doch alles mit was der kleine hat. So konnte ich im Dezember und Januar fast gar nicht trainieren, was in Punkto Vorbereitung und der anstehenden Ziele nicht ganz optimal war. Sehen wir es positiv: Nun kann ich volständig erholt und ausgeruht starten! Ich habe dann im Januar mit Fahrradtraining im Keller begonnen. Dann langsam das Laufen gestartet und der Februar war dann mit 250 Laufkilometern wieder in der Spur.

Aktuell bin ich also voll im Training und hoffe das das nicht zu spät ist, da bis Roth nur noch 17 Wochen Zeit sind.

Die ersten Wettkämpfe stehen jetzt auch bald an, um einmal zu sehen wie der aktuelle Stand ist. Nächste Woche der erste 10er und in drei Wochen Halbmarathon in Bonn. Letztes Jahr hatte ich schon einige Kilometer mehr in der Vorbereitung und bin eine 1:28h gelaufen. Das wird schwierig aber mal schauen wie nahe ich da dran komme.

So far, keep on running.

 

Rheinenergie Marathon 2016

02.10.2016 20. Rheinenergie Marathon Köln

Am 02. Oktober habe ich zum fünften mal nach 1999, 2009, 2010 und 2011 am Köln Marathon teilgenommen. Nachdem ich 2011 meine Bestzeit aus 1999 von 3:29h um eine Minute verpasst hatte wollte ich nun wieder einen Angriff starten. Aufgrund meiner guten Laufform aus dem Triathlontraining habe ich mich unter Einfluss des guten Ergebnisses von der Mitteldistanz Anfang September zu einer Anmeldung hinreissen lassen.

Ohne direkte Vorbereitung habe ich mich dann am Sonntag morgen auf den Weg zum Start gemacht. Zwar habe ich ein paar Regenerationsläufe gemacht, aber der Fokus lag dieses Jahr auf dem Kölntriathlon. Das Wetter schien ganz gut zu werden. Temperaturen waren nicht zu hoch und nicht zu kalt. Nach der 1:35 h auf dem Halbmarathon beim Triathlon dachte ich mir, dass eine 3:10 h machbar sein müsste. Das wäre eine deutliche neue Bestzeit und das war das Ziel.

Ich ging um kurz nach zehn in der ersten Startgruppe auf die Strecke und kam gut in mein Tempo. 4:30 min/km war die Vorgabe und das klappte ziemlich gut. Die Stimmung auf der Strecke ist wie immer super. Bei km 13 komme ich bei meiner Frau Helena vorbei. Die Beine sind noch frisch und es beginnt leicht zu nieseln. Aber nach zehn Minuten hört das bereits wieder auf.

Bei km 18 steht meine Mutter und ich winke kurz rüber. Der Halbmarathon liegt mit 1:34 h voll im Soll. Danach gehts durch Ehrenfeld und am Ebertplatz vorbei durch Nippes und Riehl. Diese Runden zieht sich immer besonders. Bei km 34 gehts auf die Amsterdammer Strasse nach Norden. Einen Kilometer später wird gewendet und von dort gehts nur geradeaus zum Rudolfplatz. Auf einmal bläst ein starker Gegenwind von vorne. Der ist so heftig, dass meine Kilometerzeiten, die bisher sehr konstant waren etwas einbrechen. Ich laufe nur noch 4:45 - 4:50 min/km. Aber der Wind fordert mich ganz schön und ich sehe meine Zielzeit langsam in weite Ferne rutschen. Am Rudolfplatz steht noch einmal meine Mutter, es sind nur noch zwei Kilometer, aber ich bin ganz schön fertig. Als ich am Neumarkt vorbeikomme und der letzte Kilometer anbricht merke ich, dass die 3:10 h doch noch klappen könnten.

Auf der Hohe Strasse gebe ich nochmal alles und sprinte dann auf der Zielgeraden über die Linie.

3:10:54 h

Punktlandung!