Wintertraining

03.02.2012 Wintertraining

Hallo erst mal,

es gab ja länger nichts zu lesen hier. Also das Wintertraining ist im vollen Gange. Neben dem täglichen Wassertraining gibts noch Radfahren und Krafttraining, dies aber dann in der wohligen Wärme der eigenen vier Wände. Auf dem Wasser sieht`s im Moment ja etwas anders aus. Nach der Einheit ist das Boot erst mal ein paar Kilo schwerer und man muss das Eis abschlagen. Aber beim Paddeln selber ist eigentlich nicht so kalt, man kann sich ja bei Coldriver mit der richtigen Klamotten eindecken, so ist man bei jedem Wetter gut ausgerüstet. Es sind jetzt noch vier Wochen bis zum ersten Wettkampf auf der Sülz. Ich bin mal gespannt, wie das so läuft. Die letzten Wochenenden habe ich mir die Strecke schon angeschaut und konnte bei Hochwasser fahren. Das hat mal richtig Laune gemacht. Bis zum Rennen wird der Wasserstand wahrscheinlich wieder deutlich sinken, dann wirds insbesondere im schweren Zweier sehr spassig.

Wir werden sehen, bis dahin: Der Sommer kommt unaufhaltsam!

 

 

Köln Marathon 2011

02.10.2011 Köln Marathon

Am Sonntag war es nun wieder so weit. Es ging wieder darum 42,195 km durch Köln zu laufen und mein Ziel war es, meine Bestmarke von 3:29 zu unterbieten. Das Wetter war ja mit sommerlichen 26 Grad und Sonne fast schon zu warm, aber mir liegt die Wärme eigentlich ganz gut. Nach dem üblichen Vorbereitungsritualen ging es um elf uhr zum Start. Ab durch die tausenden Läufer habe ich mir meinen Weg in die Rote Gruppe gebahnt, die als erste starten darf. Um 11.35 war es dann auch soweit und es ging endlich los.

 

Dieses Jahr wurde eine neue schnellere Strecke gelaufen, die erst einmal durch den Rheinufertunnel nach Norden und dann nach einer Wende den Rhein entlang nach Süden bis Bayenthal und wieder zurück zum Heumarkt ging. Danach waren die ersten 20 Kilometer bereits absolviert. Insgesamt lief es auch ganz gut. Ich habe mir das Tempo gut eingeteilt und bin die ganze Zeit mit einem km-Schnitt von ca. 4:55min gelaufen. Da lag ich also voll im Soll. Danach ging es durch den belebteren Teil in der Stadt. Bis Kilometer 35 lief es auch echt gut, jeden Kilometer unter 5 Minuten und damit in etwas auf Kurs 3:27h 3:28h. Danach musste ich aber die nächsten 5 Kilometer richtig beissen. Meinen Schnitt konnte ich nicht mehr halten un bin "nur" noch 5:20er Kilometer gelaufen. Damit verschob sich auch meine Zielzeit langsam nach oben. Der letzte Kilometer, der bei dem Anstieg zur Deutzer Brücke mit den ganzen Sparlier stehenden Zuschauern und dem roten Lappen für die letzten 1000 Metern an eine Tour de France Ankunft erinnert, ging dann noch mal deutlich besser und so konnte ich im Ziel auf eine Endzeit von 3:30 schauen.

Leider war die Zeit dann eine Minute über meinem Ziel von 3:29h, aber insgesamt kann ich doch recht zufrieden sein. Hinzu kamen Adoptorenprobleme im Vorfeld, welche ich leider immer noch nicht auskuriert habe. Ich hatte deswegen schon befürchtet, aussteigen zu müssen, aber dafür war ich wirklich sehr gut unterwegs. Hervorheben muss ich aber wie in jedem Jahr meine hervorrgagende Unterstützung von Helena. Im Vorfeld haben wir wieder die Versorgungsstellen geplant und so habe ich immer wieder Verpflegung und Anfeuerung für den langen Lauf bekommen. Ohne diese Hilfe wäre die Zeit auch nicht möglich gewesen, deswegen noch einmal DANKE!

 

 

CTW 2011

03.09.2011 Cologne Triathlon Weekend

Heute war der Smart Triathlon in Köln (700-24-7). Wie letztes Jahr wollte ich auch hier wieder meine Form für den Köln Marathon testen, und so ging es heute morgen um acht auf zum Fühlinger See. Dieses Jahr hatte ich neben dem Ziel schneller zu sein als letztes Jahr auch das Ziel schneller als Tobi Trzoska zu sein. Tobi, auch Kanute, hatte sich auch angemeldet, und so reduzierte sich das interessante Feld auf zwei (TOP-) Sportler! Bei strahlend blauem Himmel sollte diesem Battle nix im Wege stehen.

Erst einmal ging es nun darum das Bike einzuchecken und die Wechselzone vorzubereiten. Wir haben uns direkt gegenüber positioniert, so dass wir beim Wechsel direkt sehen können, wer führt. Nach der ersten Disziplin (Neo anziehen) war ich schon schweissgebaded und fix und fertig, so dass der Gang ins Wasser sehr angenehm war.. Um 10 Uhr ging es dann an den Start.

Das Schwimen lief ganz gut. Ich hatte mir gestern noch einen eigenen Schwimm Neo gekauft und mit dem war ich mit 11:20 über eine Minute schneller als letztes Jahr. Insgesamt war das auch Platz 42 zu diesem Zeitpunkt. Als ich in die Wechselzone kam sah ich Tobis Rad noch da stehen und wusste: "Ich liege vorne!" Der erste Wechsel lief auch besser, ich habe nun Locklaces an Fahrrad und Laufschuhen. Das bedeutet keine Schnürsenkel mehr binden. Auch hier war ich über eine Minute besser und somit ging es mit einem guten Gefühl auf die Radstrecke. Die erste Runde habe ich etwas ruhiger angehen lassen. Es ging auf den Autobahnzubringer und die eine Richtung war nervender Gegenwind, dafür war es zurück dann schnell mit Rückenwind. Auf der zweiten Runde habe ich noch mal etwas Gas gegeben und bin mit 39:54 und einem Schnitt von knapp 35km/h echt gut unterwegs gewesen. In der Gesamtwertung bedeutet das allerdings "nur" Rang 158 beim Radfahren. Es ist echt faszinierend, wie die Cracks bei 35km/h an einem vorbeiziehen. Da denkt man schon mal "bin ich abgestiegen? ach neh, ich fahre eigentlich über 35..." Tobi konnte ich zwischendurch immer mal wieder auf der Gegengeraden sehen und wusste, mein Abstand wächst und liegt nun schon bei knapp zwei Minuten. Das sollte doch beim Laufen reichen. Der zweite Wechsel war sehr schnell. Fahradsachen weg, Laufschuhe an und durch. Die ersten 1-2 Kilometer waren echt ein bischen wie auf Eiern, aber danach ging es langsam. Allerdings fühlten sich meine Beine etwas schwer an. Hatte ich vielleicht auf der Radstrecke überpaced? Die Kilometerzeiten waren aber sehr konstant bei 4:20 / km +- 2 Sekunden. Den letzten habe ich dann noch mal etwas Gas gegeben und bin den knapp unter 4 gelaufen. Die Gesamtlaufleistung war dann auch Platz 38.

Insgesamt stand dann eine 1:26:43 auf der Uhr. Fast acht Minuten schneller als letztes Jahr, Platz 59. gesamt, 7. in meiner Altersklasse und am wichtigsten: In der Tobi-Guido Wertung Platz Eins! Tobi kam dann auch mit einer Zeit unter 1:30 ins Ziel und wir sind uns dann erst mal in die Arme gefallen. Beide total am Arsch aber super zufrieden. Nach einer Stärkung in der Chill-Out-Zone haben wir uns dann noch massieren lassen. Danach Räder auschecken und zurück zum Auto. Insgesamt war es wie letztes Jahr wieder ein TOP Event.