Bonn Triathlon 2026

07.06.2026 Bonn Triathlon

 

Bonn Triathlon: Rheinabwärts, wattstark durch die Berge und mit Boxenstopp aufs AK-Podium

Siebter Juni. Bonn Triathlon. Allein der Name klingt schon nach Tradition, Rhein, Sonnenbrille und leicht erhöhtem Puls. Nachdem ich im letzten Jahr, bei der ersten Ausgabe nach der Corona-Pause, leider keinen Startplatz bekommen hatte, durfte ich dieses Jahr endlich wieder dabei sein. Also ging es früh morgens los in die Beethovenstadt.

Vor Ort angekommen, hieß es erst einmal: Rad einchecken, Wechselplatz vorbereiten, Laufschuhe positionieren und versuchen, dabei so auszusehen, als hätte man alles komplett im Griff. Die Temperaturen waren mit 16 Grad noch etwas frisch, aber die Sonne war schon draußen und versprach: Das wird ein guter Tag. Vielleicht sogar ein sehr guter. Meine Beine hatten zu diesem Zeitpunkt jedenfalls noch keine Einwände.

Da der Schwimmstart ein paar Kilometer entfernt am Kameha Hotel lag, machte ich mich auf den Weg zum Shuttlebus. Dort angekommen blieb noch rund eine Stunde bis zum Start. Die Nervosität hielt sich angenehm in Grenzen. Ich unterhielt mich noch mit ein paar Freunden, die ebenfalls am Start waren, und konnte die besondere Atmosphäre am Rhein genießen. Noch war alles entspannt. Noch tat nichts weh. Noch war der Körper der Meinung, dass Triathlon eine gute Idee sei.

Als es langsam ernst wurde, zog ich mich um, gab meine Tasche mit den After-Race-Sachen ab und stellte mich in meinen Startblock. In Bonn startet man blockweise von einer Fähre direkt in den Rhein. Klingt spektakulär, ist spektakulär — und fühlt sich ein bisschen so an, als würde man sich freiwillig in eine Mischung aus Abenteuerurlaub und Waschmaschine begeben.

Auf dem Weg zur Rampe arbeitete ich mich langsam nach vorne und stand plötzlich in der ersten Reihe. Taktisch klug? Mutig? Übermotiviert? Wahrscheinlich von allem ein bisschen.

Dann kam der Countdown.

10 … 3, 2, 1 — Go!

Ab in den Rhein.

Am Anfang war es ziemlich voll. Arme, Beine, Wasser, Adrenalin — das übliche Startgemenge. Aber da es in Bonn keine Wendebojen gibt, konnte ich mich relativ schnell aus dem Gröbsten heraushalten und meinen Rhythmus finden. Beim Atmen nach hinten schien mir die Sonne direkt ins Gesicht. Aufgrund des niedrigen Wasserstandes schwammen wir fast in der Mitte des Rheins, was sich ungewohnt anfühlte, aber gut machbar war.

Etwa bei der Hälfte legte ich einen kurzen Zwischensprint ein, um mich aus einer nervigen Gruppe zu lösen. Manchmal muss man im Wasser eben kurz die Flucht nach vorne antreten. Danach konnte ich wieder frei schwimmen und meinen Rhytmus beibehalten.

Nach 33 Minuten kam ich aus dem Wasser. Platz 132 gesamt, 15. in der AK45. Für den Auftakt absolut in Ordnung. Jetzt nur schnell aus dem Neo, Kappe und Brille weg, ab zum Rad.

Also losgerannt.

Leider erst einmal am Rad vorbei.

Ich Depp.

Zehn Meter zurück, kurz innerlich die eigene Orientierungskompetenz hinterfragt, dann weiter im Programm: Schuhe an, Helm auf, Maschine geschnappt und raus aus der Wechselzone. Nach der Mount Line begann das Radfahren.

Und die ersten 20 Kilometer waren — sagen wir es freundlich — sportlich interessant. Es war unfassbar voll auf der Strecke. Offenbar war ich ein wenig „zu schnell“ unterwegs, denn ich fuhr bereits in die vorderen Startgruppen hinein. Teilweise wurde in Dreier- oder Viererreihen gefahren, sodass Überholen ungefähr so einfach war wie mit einem Rollator durch einen Weihnachtsmarkt zu sprinten.

Ich versuchte trotzdem, möglichst zügig voranzukommen, ohne dabei den Kopf zu verlieren. Nach 30 Minuten standen 270 Watt auf der Uhr. Hm. Es ging zwar viel bergauf, aber das war mit ziemlicher Sicherheit zu viel. Der Kopf meldete sich vorsichtig: „Vielleicht ein bisschen ruhiger?“ Die Beine antworteten wie immer: „Ach, läuft doch.“

Nach der ersten längeren Abfahrt sank die Durchschnittsleistung auf 250 Watt. Das klang vernünftiger. Also beschloss ich, diesen Wert möglichst zu halten. Es ging weiter auf und ab durch die Berge vor Bonn, und nach und nach konnte ich immer wieder Athleten einsammeln. Die Strecke war fordernd, aber sie lag mir. Druck aufs Pedal, sauber fahren, dranbleiben.

Nach 1:51 Stunden kam ich zurück in die Wechselzone. Aus Platz 132 nach dem Schwimmen war inzwischen Platz 46 gesamt geworden. In der AK45 lag ich auf Platz fünf. Das Rad hatte also wieder ordentlich geliefert.

Der Wechsel in die Laufschuhe ging schnell. Die ersten Meter fühlten sich allerdings an wie immer: eine Mischung aus Eiertanz, frisch betonierten Oberschenkeln und der leisen Frage, ob das wirklich meine Beine sind oder ob mir jemand unterwegs zwei fremde Exemplare montiert hat.

Apropos: Ich musste irgendwie auf die Toilette.

Kann man das einhalten? Erstmal loslaufen.

Der erste Kilometer ging in 4:00 Minuten weg. Das fühlte sich langsamer an. Gut so. Kontrolliert anlaufen war der Plan, schließlich standen drei Runden à fünf Kilometer auf dem Programm. An der ersten Verpflegungsstelle dachte ich mir: Wenn ein Dixi frei ist, gehe ich rein.

Und tatsächlich: eins war frei.

Die 30 Sekunden waren hervorragend investiert. Danach lief es im wahrsten Sinne des Wortes deutlich befreiter.

Das Tempo um vier Minuten pro Kilometer konnte ich mit plus/minus fünf Sekunden ziemlich gut halten. Immer wieder überholte ich Athleten. Allerdings weiß man in Bonn durch die verschiedenen Startgruppen nie so richtig, wo man tatsächlich liegt. Man sammelt Leute ein, aber ob das direkte Konkurrenz ist oder jemand aus einem anderen Startblock, bleibt ein kleines Ratespiel. Also blieb nur: weiterlaufen.

Auf der zweiten Runde wurde es deutlich voller auf der Strecke. Nach und nach kamen die Athleten dazu, die jetzt erst von der Radstrecke kamen. Trotzdem war die Dichte noch okay, und ich konnte mein Tempo selbst bestimmen. Außerdem fühlt es sich natürlich gut an, wenn man ständig überholt. Für den Kopf ist das wie kleine Energie-Gels ohne Verpackungsmüll.

Die Kilometerzeiten blieben stabil.

Auf der dritten Runde wurde es dann noch einmal voller. Und auch meine Beine meldeten sich langsam zu Wort. Ehrlich gesagt hatte ich mit dieser Beschwerde deutlich früher gerechnet, vor allem bei dem Tempo. Zusätzlich spürte ich einen leichten Druck im Oberkörper. Der Körper begann also, die Rechnung für die vergangenen Stunden zu präsentieren.

Bei der letzten Wende sagte ich mir: „Nur noch zehn Minuten, dann bist du im Ziel.“

Klingt kurz. Fühlt sich im Wettkampf aber an wie eine eigene Zeitzone.

Meine Beine hatten keine Lust mehr, meine Lunge meinte ebenfalls, es sei langsam genug, und irgendwo im Kopf begann die Verhandlung mit dem inneren Betriebsrat. Trotzdem wurden die letzten beiden Kilometer die schnellsten des Rennens. Kilometer 14 ging in 3:54 Minuten weg. Danach kam der lange Zielsprint.

Oder das, was sich nach Zielsprint anfühlte und von außen vermutlich eher aussah wie kontrolliertes Stolpern mit Kampfansage.

Ich war jedenfalls unfassbar froh, als ich irgendwie, irgendwo, irgendwann in den Zielkanal einbog. Lange hätte ich mich nicht mehr auf den Beinen halten können. Der letzte Kilometer ging tatsächlich in 3:40 Minuten weg. 15 Kilometer in genau einer Stunde. Nach 3:30:55 Stunden blieb die Uhr für mich stehen.

Ich war fix und fertig.

Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste: Auf den letzten zwei Kilometern war ich noch auf Platz drei meiner Altersklasse vorgelaufen. Da hatte sich das Leiden am Ende also nicht nur irgendwie gut angefühlt — es hatte sich auch richtig gelohnt.

Am Ende standen:

  • 3:30:55 Stunden Gesamtzeit
  • 64 Kilometer Rad mit 930 Höhenmetern und 265 Watt NP
  • 15 Kilometer Lauf in genau 1:00 Stunde
  • Platz 39 gesamt bei über 1.000 Startern
  • Platz 3 🥉 in der AK45

Alles in allem ein richtig guter Wettkampf. Ein starker Tag in Bonn, ein harter Ritt durch die Berge, ein sehr lohnender Boxenstopp und ein Finish, bei dem am Ende wirklich alles raus musste.

Bonn Triathlon — schön war’s. Anstrengend auch. Aber vor allem: richtig gut.

so far...
#keeponrunning

 

Löwentriathlon 2026

30.05.2026 Löwentriahtlon

 

Saisonauftakt in Freilingen: Ohne Neo, mit Druck auf dem Pedal und einem kleinen Drama auf der Laufstrecke

Ende Mai. Die Triathlon-Saison klopft an die Tür. Und wie in den vergangenen Jahren bedeutete das für mich: erster Wettkampf des Jahres im beschaulichen Freilingen im Westerwald. Also raus aus der schwülen Kölner Luft, früh morgens ins Auto und ab Richtung klarer Kopf, klare Luft und hoffentlich klare Beine.

Vor Ort lief zunächst alles angenehm entspannt. In Ruhe in die Wechselzone einchecken, den Platz für die beiden Wechsel herrichten, Schuhe ausrichten, Helm platzieren, Rad nochmal anschauen, als würde es gleich von allein losfahren. Die Temperaturen waren angenehm, die Luft herrlich klar. Kurz gesagt: perfekte Bedingungen, um sich selbst später komplett zu zerlegen.

Nachdem alles vorbereitet war, blieb noch Zeit, mir die Ligarennen anzuschauen, die vor dem Altersklassenrennen ausgetragen wurden. Immer eine gute Idee, um sich ein bisschen einzustimmen. Oder um sich einzureden: „Sieht doch alles ganz locker aus.“ Spoiler: Ist es nicht.

Dann rückte meine Startzeit näher. Also umziehen, Neo schnappen und ab zum Freibad. Dort dann die freundliche Durchsage des Tages: „Heute Neoverbot!“

Ach, wunderbar. Genau das, was man hören möchte, wenn man sich innerlich schon auf ein bisschen Auftrieb und Komfort eingestellt hat. Ohne Neo bedeutet: länger schwimmen, weniger gleiten, mehr arbeiten. Aber gut. Jammern hilft nicht. Schwimmkappe auf, Brille auf, an die Startlinie stellen und möglichst weit an den Rand. Dort, wo die Wahrscheinlichkeit am geringsten ist, direkt zu Beginn in die übliche triathletische Waschmaschine aus Armen, Beinen und Adrenalin zu geraten.

3, 2, 1 — Start.

Ich stürze mich in die Fluten und finde überraschend schnell meinen Rhythmus. Nicht überpacen, nicht hektisch werden, bloß keine Atemprobleme provozieren. Nach ein paar Minuten geht es schon zur ersten Wendeboje. Ich wähle eine etwas weitere Linie, um dem Körperkontakt mit anderen Sportlern aus dem Weg zu gehen. Man muss ja nicht alles mitnehmen, was der Triathlonsport so an Nahkampfelementen bereithält.

Auch die zweite Boje läuft gut, dann geht es Richtung Ausstieg. Wo ich liege? Keine Ahnung. Irgendwo vor mir tauchen ein paar Füße auf, und ich mache das, was man in solchen Situationen eben macht: dranhängen und hoffen, dass der Mensch vor einem weiß, wo es langgeht. Spart immerhin den einen oder anderen Blick nach vorne.

Nach gut zehn Minuten komme ich etwa auf Platz 20 bis 25 aus dem Wasser. Erste Disziplin geschafft. Beim Lauf in die Wechselzone höre ich meinen Namen, sammle direkt die ersten Plätze ein und kann insgesamt als 15. auf die Radstrecke wechseln.

Und dort beginnt dann der Teil des Tages, der mir besonders gut gefällt.

Von Anfang an gebe ich richtig Gas. Der Tacho zeigt 280 Watt. Mein Kopf sagt: „Das könnte ein bisschen viel sein.“ Meine Beine sagen: „Ach komm, stell dich nicht so an.“ Also weiter. Ich überhole einen Kontrahenten nach dem anderen, und es fühlt sich erstaunlich gut an. Auf der zweiten Runde kommen zusätzlich die Frauen mit auf die Strecke, wodurch es langsam voller wird. Auch hier kann ich zügig vorbeiziehen.

Nach der zweiten Runde steht die Durchschnittsleistung immer noch bei 280 Watt. Zu viel? Vielleicht. Aber wenn es sich gut anfühlt, kann es nicht schlecht sein und dann kann man diese Frage ja auch einfach auf später verschieben. Zum Beispiel auf die Laufstrecke. Dort wird sie sich dann ganz von allein beantworten.

Die dritte Runde läuft ähnlich. Auf dem letzten Anstieg gehe ich in den Wiegetritt, da brüllt jemand von der Seite: „Du bist eine Maschine!“

In dem Moment nimmt man so etwas natürlich gerne mit. Auch wenn die Maschine im Inneren bereits ein wenig verdächtig nach überhitztem Haushaltsgerät klingt. Ich schließe noch langsam auf einen weiteren starken Athleten auf und komme kurz hinter ihm in die Wechselzone. Später sollte sich herausstellen: beste Radzeit des Tages. 

Ein kurzer Blick in die Wechselzone: Nur zwei Räder stehen da. Und einer läuft vor mir raus. Ich springe in die Laufschuhe und los geht’s.

Oder besser gesagt: los taumelt’s.

Meine Beine fühlen sich an, als hätten sie beschlossen, ihre Kündigung einzureichen. Dazu macht sich eine leichte Übelkeit bemerkbar. Also alles ganz normal nach einer Radstrecke, auf der man vielleicht minimal übermotiviert war. Von außen höre ich meinen Namen und die Info: „Vierter Platz, vierter Platz!“

Vor mir läuft der Dritte. Ich versuche dranzubleiben, aber zunächst reicht es nicht. Nach einem Kilometer kommt eine kurze Gegenpassage. Mir kommt das Führungsfahrrad mit den Top-Duos entgegen. Der Zweite sieht allerdings nicht mehr ganz so dynamisch aus. Da beginnt es im Kopf zu rattern: Geht da vielleicht noch was?

Ich versuche meinen Rhythmus zu finden und stoppe nach zwei Kilometern die Abstände: 45 Sekunden auf Platz zwei, 25 Sekunden auf Platz drei. Noch nicht aussichtslos, aber auch nicht gerade ein Geschenk. Über den Campingplatz geht es Richtung Zielbereich, aber abbiegen darf ich natürlich noch nicht. Zweite Runde. Nochmal alles von vorne. Herrlich.

Wieder höre ich meinen Namen. Und tatsächlich: Es hilft. Es setzt in mir nochmal ungeahnt Reserven frei. Die Schritte werden etwas schneller, der Kopf etwas klarer, der Abstand etwas kleiner. Am Wendepunkt sehe ich: Der bisher Dritte hat den Zweiten offenbar überholt. Der neue Dritte liegt noch etwa 20 bis 30 Sekunden vor mir. Es sind noch zwei Kilometer bis ins Ziel.

Jetzt beginnt das langsame Einsaugen.

Meter für Meter komme ich näher. Noch ein Kilometer, und es sind nur noch etwa 20 Meter nach vorne. Der Körper sagt: „Lass es.“ Der Kopf sagt: „Jetzt oder nie.“ Also: Do or die.

Ich hole alles raus, was noch irgendwo versteckt ist, und kann 500 Meter vor dem Ziel aufschließen. Kurz überlege ich, wann ich vorbeigehe. Die Antwort ist schnell gefunden: jetzt.

Links raus, antreten, vorbei. Platz drei.

Noch 400 Meter. Ich drehe mich nicht mehr um. Kein Blick zurück, keine Verhandlung mit dem inneren Schweinehund. Über den Campingplatz wird alles rausgeholt, was noch im Tank ist. Vermutlich war es nicht mehr viel, aber es reichte. Ich biege auf die Zielgerade ein, höre meinen Namen und sehe kurz vor mir Platz zwei ins Ziel laufen. Wenige Sekunden später bin auch ich durch.

Podium. Wie geil.

Die Kraft weicht aus den Beinen, ich sinke ins Gras und bin vollkommen fertig. Aber genau so fertig, wie man es nach einem richtig guten Rennen sein möchte.

Erster Triathlon der Saison. Und was für einer:

  • Bester Bike Split
  • Sieger der AK45
  • Dritter der Gesamtwertung

Freilingen hat wieder geliefert. Ein super Wettkampf, eine tolle Atmosphäre und ein Saisonauftakt, der definitiv Lust auf mehr macht. Auch wenn meine Beine das in diesem Moment vermutlich anders gesehen haben.

so far...
#keeponrunning

 

Bonn Halbmarathon 2026

19.04.2026 Bonner Halbmarathon

 

Bonner Halbmarathon 2026: Erste Reihe, leere Brücke und eine Bestzeit aus dem Nichts

Bonner Halbmarathon 2026. Morgens früh ging es nach Bonn. So richtig wach war ich noch nicht, aber das ist bei einem Laufstart ja ohnehin meistens eher ein theoretisches Konzept. Also ankommen, umziehen, After-Race-Beutel abgeben und langsam Richtung Startbereich schlendern.

Die Temperaturen waren irgendwo zwischen „kurz geht schon“ und „lang wäre vielleicht doch klüger“. Also genau diese Wetterlage, bei der man fünf Minuten vor dem Start noch einmal sämtliche Kleidungsentscheidungen seines Lebens hinterfragt.

Die Vorbereitung? Sagen wir mal: ausbaufähig. Richtig fit fühlte ich mich nicht. Dazu wenig Schlaf in den Tagen davor. Große Erwartungen an das Rennen hatte ich also keine. Eigentlich wollte ich einfach laufen, schauen, was passiert, und hoffen, dass der Körper unterwegs nicht zu früh einen Antrag auf Arbeitsverweigerung stellt.

Ich ging langsam in meinen Startblock. In Bonn wird in Wellen gestartet, immer abschnittsweise. Und genau vor mir wurde plötzlich das Wellenband eingezogen.

Moment.

Das bedeutete: Ich stand in der ersten Reihe der zweiten Welle.

Ganz vorne.

Direkt an der Linie.

Keine Ausreden mehr.

Dann der Start.

Ich renne los, biege als Erster um die Kurve auf die Kennedybrücke — und plötzlich ist da niemand vor mir. Wirklich niemand. Nur Straße, Brücke, Sonne, Rhein und ich.

Ein ziemlich seltsames Gefühl, ein Rennen mit über 10.000 Startern „anzuführen“. Natürlich nur meine Welle, aber das Gehirn nimmt solche Details in diesem Moment nicht ganz so genau. Für ein paar Sekunden fühlt es sich an wie Olympia, nur ohne Nationaltrikot, ohne Kameramotorrad und mit deutlich weniger Ahnung, ob das Tempo eine gute Idee ist.

Aber geil war es.

Die ersten Kilometer liefen erstaunlich rund. Ich fand schnell meinen Rhythmus, die Beine machten mit, die Atmung passte. Nach fünf Kilometern stand eine 19:35 auf der Uhr.

Krass schnell.

Für einen Tag ohne Erwartungen war das schon ziemlich sportlich. Aber es fühlte sich nicht nach Überziehen an. Ich lief langsam in die erste Welle hinein, und dadurch wurde es auf der Strecke voller. Vor mir tauchten immer mehr  Läufer auf, die ich einsammeln konnte. Das motiviert natürlich. Wenn man schon nicht weiß, ob der Körper heute wirklich bereit ist, kann man ihm wenigstens vorgaukeln, dass es hervorragend läuft.

Es ging wieder unter der Kennedybrücke her und anschließend darüber. Am Anstieg machte ich Tempo. Bergauf Druck machen, oben kurz sortieren und bergab laufen lassen. Die Zuschauermassen am Rand schoben zusätzlich. Dieses Gefühl, wenn die Beine rollen, die Strecke lebt und man einfach mitten im Rennen ist — genau dafür macht man den ganzen Quatsch.

Die zweiten fünf Kilometer gingen in 19:46 weg.

Immer noch richtig schnell.

Langsam kam der Gedanke: Geht da heute vielleicht doch was? Die Beine fühlten sich weiterhin erstaunlich entspannt an. Fast verdächtig entspannt. Aber ich wollte nicht zu früh misstrauisch werden. Wenn der Körper ausnahmsweise kooperiert, sollte man ihn nicht durch zu viele Fragen nerven.

Dann ging es Richtung Rheinaue und weiter zum langen Anstieg am Posttower. Und dort wurde das Ganze langsam ehrlicher. Der Abschnitt zog sich. Es wurde anstrengender, der Puls meldete sich deutlicher, und der Kopf bekam zum ersten Mal die Information: „Nur zur Erinnerung, das hier ist kein lockerer Sonntagslauf.“

Die dritten fünf Kilometer liefen in 20:00 Minuten durch. Für das Profil absolut in Ordnung. Kein Einbruch, kein Drama, alles noch im grünen Bereich.

Jetzt ging es zurück Richtung Marktplatz. Erst einmal bergab. Und bergab kann man entweder vorsichtig verwalten oder einfach schauen, was noch geht.

Ich entschied mich für Variante zwei.

Die persönliche Bestzeit war plötzlich drin. Aus einem Rennen ohne Erwartungen wurde ein Rennen mit ziemlich klarer Mission. Also Gas geben, Tempo halten, nicht nachdenken. Die Beine begannen zu brennen, aber noch war genug im Tank. Oder zumindest redete ich mir das erfolgreich ein.

Die vierten fünf Kilometer gingen wieder in 19:35 weg.

Da war klar: Jetzt wird es ernst.

Es wurde voller auf der Strecke, es ging durch die Innenstadt Richtung Rathausplatz. Die Sonne strahlte, die Menschen standen dicht am Rand und peitschten einen nach vorne. Genau diese Zielphase, in der man gleichzeitig leidet, grinst, flucht und innerlich rechnet, ob es wirklich für die Bestzeit reicht.

Die letzten Meter zogen sich wie immer. Das Ziel war nah, aber der Körper fand, dass „nah“ ein sehr dehnbarer Begriff ist. Trotzdem: weiterdrücken, Arme mitnehmen, nicht nachlassen. Noch ein paar Kurven, noch ein paar Meter, noch einmal alles raus.

Dann der Zieleinlauf.

1:23:27.

Neue persönliche Bestzeit.

Damit hatte ich an diesem Morgen wirklich nicht gerechnet. Wenig Schlaf, keine optimale Vorbereitung, kein echtes Gefühl von Topform — und am Ende steht da eine neue PB.

Manchmal sind genau das die besten Rennen. Die, bei denen man ohne große Erwartungen startet, plötzlich alleine vorne auf der Kennedybrücke steht und der Tag entscheidet: Heute machen wir mal etwas Überraschendes.

Bonner Halbmarathon 2026 — unerwartet schnell, richtig hart und am Ende einfach nur geil.

so far...
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Porzer Winterlaufserie 2026 Lauf1

25.01.2026 Porzer Winterlaufserie 2026 Lauf 1

 

Heute war der erste Lauf zur Porzer Winterlaufserie. Zuletzt habe ich mich nicht besonders gut gefühlt. Aber heute ging es dann bei frostigen Temperaturen um den Gefrierpunkt wieder zum Gut Leydenhausen nach Porz.

Nachdem ich meine Startnummer abgeholt hatte, machte ich mich noch kurz warm. Große Erwartungen hatte ich nicht. mit einer 38er Zeit wäre ich durchaus zufrieden gewesen. Um 12 Uhr erfolgte dann der Startschuss für die knapp 500 Teilnehmer. Ich hatte mich möglichst vorne einsortiert, da der erste Kilometer recht schmal und kurvig ist. Überholen ist da nicht so einfach. Meine Position im Feld war aber dann ganz gut, so dass ich nach 3:40m den engen Part der ersten Runde hinter mir hatte.

Das war jetzt ganz schön zügig, mal sehen wie lange ich das Tempo halten kann. Ich habe versucht meinen Rhytmus zu finden, der Puls war aber von Anfang an recht hoch. Ob das gutgehen würde. Über die Brücke bei der Hälfte der ersten von zwei  Runden pushte ich drüber und danach die leichte Steigung zur Straße. Von dort geht es 1,5km leicht bergab auf gutem Asphalt. Vor mir hatte sich eine kleine Lücke aufgetan, so dass ich weitgehend alleine unterwegs war. Nach 18:35m waren die ersten 5km geschafft. Das war ein neuer Rekord auf der Runde. Die Beine wurden aber bereits etwas schwer. 

Es ging jetzt wieder auf den engen Teil. Dieses Mal musste ich aber nicht mehr aufpassen, da um mich herum erst mal kein anderer Läufer war. Bei Kilometer 6 begann ich bereits rückwärts zu zählen: Noch vier. Ich versuchte das Tempo zu halten, was mir aber mit jedem Schritt etwas schwerer viel. Aber nach der Zwischenzeit war meine PB in Reichweite. Die stand seit fünf Jahren bei 37:51m. Kilometer sieben ging wie der sechste wieder in 3:47m weg. Dann ging es zum zweiten Mal über die Brücke und den Anstieg hoch. Meine Beine meldeten sich etwas energischer, was der Scheiß denn soll. Jetzt waren es nur noch zwei Kilometer. Ich hatte noch acht Minuten für SUB38. Auf der Geraden Richtung Ziel habe ich dann noch einmal alles rausgehauen. Der letzte Kilometer war mit 3:29m mit Abstand der schnellste. Am Ende stand eine 37:11m auf der Uhr. Platz 20/475 Gesamt und dritter in der AK45 von 43 Startern. Das hatte ich echt nicht erwartet.

Das Jahr beginnt also mit einem fantastischen Tag!

so far...
#keeponrunning

 

Köln Marathon 2025

05.10.2025 KölnMarathon 2025

 Epilog:

Im Sommer 2022 kam ich auf die glorreiche Idee, einen Marathon unter drei Stunden zu laufen. Die Form war seinerzeit gut und so meldete ich mich in Frankfurt an, da dort eine schnelle Strecke sein sollte und es nicht weit weg ist. Leider bekam ich vier Woche vor dem Wettkampf Corona, so dass ich den Start auf 2023 schieben musste.

2023 kam Torsten dann auf mich zu, ob wir nicht zusammen in Berlin starten wollen. Dort sollte die Strecke ja noch schneller sein, dazu ein starkes Feld. Also war der Plan dort die SUB3 anzugehen, als Backup stand der verschobene Start in Frankfurt einen Monat später. Also los.
Berlin ging bekanntlich mächtig in die Hose (3:05h), und dank der körperlichen Zerstörung in der Hauptstadt war auch das Unterfangen in Frankfurt wenig erfolgsträchtig (3:08h).

2024 meldete ich mich halbherzig in Köln an. Aufgrund eines langwierigen Bänderrisses beim Training für den RET50 war die Form im Herbst aber nicht ausreichend. Am Ende Stand eine 3:07 zu Buche. Ziel wieder verfehlt.

 Der Saga letzter Teil

2025 dann ein neuer Ansatz. Wieder hatte ich mich in Köln angemeldet. Das Training wurde aber vier Monate vor dem Wettkampf stark intensiviert. Regelmäßige 100er Wochen mit echt fordernden Einheiten brachten mich an meine Grenzen und dazu diese weiter rauszuschieben. Das Training lief aber voll nach Plan, meine Garmin diagnostizierte über vier Monate Formaufbau! Das war ich von der sonst eher launischen Uhr nicht gewohnt. In der letzten Taperwoche lief es dann nicht so optimal. Erst die Wettervorhersage: 12 Grad Regen und starker Wind. Dann hatte ich auf einmal starke Nacken/Rückenschmerzen. Dazu kam eine anklopfende Erkältung. Zum krönenden Abschluss habe ich mir dann zwei Tage vor dem Wettkampf den kleinen Zeh gebrochen.

Am Renntag ging es dann früh mit der Bahn in die Stadt. Am Ziel angekommen habe ich mich für das Rennen fertig gemacht und wollte meinen After Race Beutel abgeben. Torsten, mein persönlicher Supporter für den Tag, brachte den dann zur Abgabestelle. Erstens war es ordentlich am Regnen, so dass ich mich für die Zeit trocken unterstellen konnte, zweitens konnte ich so ein paar Meter sparen. Als er wieder da war, machten wir uns auf zum Start. Es ging im Strom mit hunderten weiteren Athleten am Dom vorbei über die Hohenzollernbrücke zum Deutzer Bahnhof. Bisher lief alles nach Plan, wir hatten noch 15 Minuten bis zum Start. Ich stellte mich in den ersten Startblock und wartete darauf, dass es endlich losgeht. Monate, wenn nicht Jahre des Trainings galt es nun in diesem Moment auf die Straße zu bringen. Noch fünf Minuten, ich ziehe die Regenjacke aus und werfe sie Torsten an den Rand. Der Regen hat aufgehört und es kommt doch glatt die Sonne raus. Perfekt. In der Menge sind der Wind und die Temperatur nicht so schlimm. Noch eine Minute. Das Feld wird langsam nervös. Es schiebt sich alles noch ein paar Meter zur Startlinie. Aus den Boxen ertönt der Sprecher und beginnt den Countdown. 10....3-2-1 los. Nach ein paar Sekunden antraben geht es durch den Startbogen und ich starte meine Uhr.

In den ersten Metern zur Brücke ist es richtig eng und das Feld nervös. Ich achte darauf, dass ich nirgendwo drauftrete und umknicke. Das Rennen beginnt schließlich gerade erst. Auf der Brücke kommt der Wind hart von links. DAs bedeutet die Rheinuferstraße nach Rodenkirchen wird ordentlich Gegenwind sein. Der erste Kilometer auf der Brücke ist rum. 4:08m. Perfekter Start. Ich hole die Pacer mit den 3:00 Fähnchen ein und beschließe erst mal mich für den Gegenwind Part schön im Feld zu verstecken. Die Taktik geht auch gut auf. Auf den ersten 6 Kilometern merke ich kaum den Wind. In Rodenkirchen wird es das erste Mal wieder voller. Am Marktplatz steppt der Bär. Es geht aber auch schon bald wieder zurück und ich bleibe weiter in der Gruppe. Die Pace liegt so zwischen 4:11 und 4:15 und es fühlt sich gut an. Zehn Kilometer gehen mit 41:53m durch. Alles läuft nach Plan.

Apropos Plan. Bei Kilometer 11 ist der erste Treffpunkt mit Torsten. Ich merke, daß die Gruppe viel zu groß ist, um kurzfristig die Straßenseite zu wechseln. Wir hatten leider auch nicht besprochen auf welcher Seite er stehen soll. So setze ich mich mit einem kurzen Zwischensprint vor die Gruppe, wo ein kleines Loch ist. Kurze Zeit später steht Torsten am vereinbarten Punkt. Frisches Gel aufnehmen und weiter. Der Plan ist es, alles 20 Minuten ein Gel zu nehmen. Weiter gehts am Chlodwigplatz vorbei zum Heumarkt. Dann die leichte Steigung zum Neumarkt. Ich hatte mich an eine kleine Gruppe geklemmt, die vor den 3Stunden Pacern lief. Das Tempo war hier etwas höher. So gingen die nächsten Kilometer alle in 4:04-4:08 rum. Etwas schneller als gedacht, aber ich fühlte mich gut. Es ging auf die Innere Kanalstraße zur Uni. Nächster Treffpunkt mit Torsten, aber ich sehe ihn nicht. Kein Problem, habe ja noch ein Notfallgel dabei. In der Runde in Sülz nehme ich das. Dritter Treffpunkt mit Torsten, wo ist er? Scheiße. Ich werde ein wenig nervös. Die zweiten zehn Kilometer gehen mit 40:25 vorbei, der Halbmarathon mit 1:28:30h. Ich habe jetzt 90 Sekunden Vorsprung. Bei Kilometer 23 steht immer meine Mutter, dieses Jahr mit meiner Tante. Ein kurzer Wink und es geht auf die Aachener Richtung viertem Treffpunkt. Hier wäre Zeit für das nächste Gel. Wenn Torsten da ist, ist alles im Lot. Mein Blick wandert von links nach rechts aber ich finde ihn nicht. Ist dem was passiert?  Gabs einen Notfall? Verdammt. Es kommen Rudolphplatz und Friesenplatz. Leichte Vorstufe der Eskalation am Streckenrand. Andauernd höre ich meinen Namen. Die Gedanken kreisen um die Verpflegung. Ab jetzt gibts Bananen am Verpflegungspunkt. Wollte ich zwar nicht essen, aber besser als nix. Fünfter Punkt mit Torsten – nicht da. Ich nehme etwas Tempo raus und überlege, was ich machen kann. Vielleicht einem anderen Supporter ein Gel aus der Hand reißen, Geld bieten? Ach ich hab ja nix dabei…. Auf der Venloer kommt das nächste Stimmungsnest. 100 Meter Tour de France Feeling. Danach die letzte Hoffnung auf Torsten. Ich sacke innerlich etwas zusammen. Womöglich alles für die Katz?

Der nächste Verpflegungspunkt kommt in Sicht und ich laufe ihn auf der Seite an. 50 Meter davor gucke ich zufällig nach rechts. TOOOOOORSTEEEEEEEEEEEEEEN. Er sieht mich und spurtet an meine Seite. Endlich zwei Gels, eins direkt verschlungen und eine Softflask mit Powerrade. Es fällt gefühlt ein 10kg Rucksack ab und es geht weiter am Mediapark vorbei. Die dritten 10km sind trotz allem mit 41:44 voll im Plan. Torsten steht am nächsten Punkt und drückt mir wieder zwei Gels in die Hand. Damit ist die Verpflegung gesichert. Es geht raus nach Niel. Das Feld hat sich etwas gelichtet, so dass ich immer wieder voll im Wind stehe. Ich versuche immer wieder Windschatten zu finden, aber es funktioniert mehr schlecht als recht. Bei Kilometer 33 sind es noch neun ins Ziel. Einstellig! Aber diese neun Kilometer sind genau so anstrengend, wie die 33 davor. Meine Oberschenkel melden auch dezenten Unmut ob des ständigen Antreibens, aber insgesamt bin ich noch nicht am Limit.

Kilometer 35. Ich habe den Vorsprung vom Halbmarathon gehalten und rechne aus, wie schnell ich die letzten sieben Kilometer laufen muss für SUB3. Es sind 4:30m, das fühlt sich gut an. Zum ersten Mal kommt die Zuversicht etwas raus. In Berlin bin ich an dieser Stelle explodiert, aber danach fühlt es sich nicht an. Als ich bei Kilometer 37 etwas verwundert auf die Uhr sehe, wundere ich mich wo denn die 36 war. Geil, nur noch fünf. Ich krame das letzte Gel raus, trinke nochmal ordentlich am Verpflegungspunkt und weiter. Noch vier Kilometer, kurz gerechnet, es reichen ab jetzt 4:50m! Von der Seite höre ich lautstark meinen Namen. Michael, Emina und Kathrin peitschen mich nach vorne und ich gebe die letzten Reserven frei. Die zwei Kilometer auf dem Ring fliegen in 4:00m nur so dahin. Als ich am Rudolphplatz abbiege bin ich sicher, dass es klappen wird. Ich hole nochmal alles raus. Kilometer 41 in 3:50m. Die Beine brennen. Zu früh zu schnell? Nein, heute reicht das. Auf der Hohe Straße sehe ich die Domspitzen. Das Ziel ist nah, die Kraft schwindet. Es geht um die letzte Kurve. Da ist der rote Teppich. Mir gehen fast die Beine weg. Ich kann mich nur mit Mühe aufrecht halten. Sofort reduziere ich das Tempo und wanke ins Ziel und danach zu Boden.

Mir fehlt sogar die Kraft meine Uhr zu stoppen. Sofort sind die Sanis da und holen mich wieder auf die Beine. Zitternd trinke ich eine Cola – und drücke meine Uhr ab. 3:03... Nach kurzem Check der Online Ergebnisse: 2:56:36h. Geil, das war doch deutlich unter drei Stunden. Es hat endlich geklappt.

Ich scrolle durch das Ergebnis und kann es kaum glauben. Mein erster Marathon mit negativ Split. Der zweite Halbmarathon war mit 1:28:07h 22 Sekunden schneller als der erste. Die 5km Splits sind alle innerhalb von 30 Sekunden. Ich bin insgesamt auf Platz 199 von über 10.000 Startern. In meiner Altersklasse reichte es zum kölschen Platz 11 von 501 Finishern.

Mission accomplished – start off-season!

 

so far
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